Heute morgen um 8.45 ist Wolfgang mit dem Seat Alhambra bis Chur gefahren. Dort übernachtet und am Samstag dann weiter nach Orsingen. Tamara, die Kid's und ich dann eine Stunde später mit dem WOMO Richtung Schweiz. Ziemlich viele Lastwagen auf der Strecke aber es ging trotzden recht gut voran. Nach ca. 2 1/2 Stunden wollten wir auf einem Rastplatz eine Pause einlegen. Sämtliche Parkplätze (auch die für WOMO'S) waren mit Lastwagen belegt. Also weiter, nächste Raststätte. Genau das gleiche Bild KEIN PLATZ!!

Raststätte 3: Sämtliche Parkplätze gesperrt wegen Bauarbeiten. Dann gleich weiter nach Chiasso über den Zoll und in der Nähe von Melide einen Campingplatz angefahren um dort etwas zu Essen und Cédric neue Kleider anziehen. Gleich nach der Grenze kurz "kötzlet". Das Restaurant sei nur Abends geöffnet und auf dem Parkplatz vor dem Camping könnten wir auch nicht stehen. *Herzlich Willkommen in der freundlichen Schweiz*. Beim nächsten Camping hatt's dann geklappt und wir durften das WOMO abstellen, die Kinder konnten sich auf dem Spielplatz austoben und im Restaurant (zu Schweizer Preisen) gegessen. Nach 1 guten Stunde Pause dann Richtung Gotthard. Staumeldung verfolgt und gelacht und noch Spässchen gemacht (denen winken wir dann), da auf der Nordseite bereits 6 km Stau angesagt ist. Nach ca. 4 km im Tunnel plötzlich einen Tafel mit 60 km/Std aufgeleuchtet und diverse Autos die und entgegenkamen haben die Lichthupe betätigt.

Da wir hinter einem Lastwagen fuhren haben wir nicht auffallendes gesehen. Plötzlich Warnblinker und Stillstand. Sofort geschaut wo der nächste Notausgang ist und den Tunnelsender eingeschaltet. Hinter uns kein einziges Fahrzeug mehr. Eine geschlagene 1/4 Stunde keine Meldung. Dann in verschiedenen Sprachen die Durchsage: Wegen eines Pannenfahrzeugs ist der Gotthardtunnel in beide Richtungen gesperrt. Gottlob waren wir mit dem WOMO unterwegs und konnten uns verpflegen (Konfibrötli und Apferschnitze)  und zur Toilette. Nach 45 Minuten konnten wir dann am Lastwagen vorbei, da der Wagen vor ihm auch nicht mehr wegkam. Nach ca. 500 m sahen wir einen Reisecar der liegengeblieben ist. Auch da wurden wir vorbeigewunken und anschliessend 12 km ganz alleine durch den Tunnel. Um 19.00 dann in Zürich angekommen und Alain hat uns einen feinen Salat und Würste vom Grill serviert. Ein grosses Kompliment an die 2 Kid's die so viele Stunden ohne Probleme ausgeharrt haben :-) "Sind ja auch meine Enkel".

 

Früh aufgestanden, mit Tamara das WOMO noch fertig ausgeräumt, geputzt und dann gegen Mittag mit Alain Richtung Orsingen zum Autowechsel. Hier ist der Platz auch ziemlich voll. Die nächsten Tage verbringen wir wieder hier und am Wochenende dann für ein paar Tage nach Chur.