29. Januar

Heute steht der Grenzübertritt nach Mexico an. Wir fahren so um 8.30 Uhr los und sind in 1 Stunde an der Grenze in Tecate. Alles ist total locker und nach ca. 20 Minuten ist alles erledigt. Es wird noch Geld gewechselt. Der Zöllner guckt schnell ins Auto und dann können wir weiter. Unterwegs gibt es einige Baustellen mit Schlaglöchern und die Automobilsten fahren wieder wie die bekloppten. Wir müssen uns wieder umstellen, denn in USA wird sehr rücksichtsvoll gefahren. Am Mittag erreichen wir das Weingut L.A.Cetto wo wir auf dem Parkplatz  übernachten. La Cetto ist eines der grössten Weingüter Mexico. Nach der Besichtigung geht es zur Degustation. Die Weine sind aber nicht nach dem Geschmack von Wolfgang und somit wird nichts gekauft.

 

30.  Januar

Nachdem wir heute Morgen um 7.15 von einem Angestellten des Weingutes, welcher den Platz mit dem Laubsauger bearbeitet hat, geweckt wurden, geht es nach dem Frühstück weiter über Ensenada wo wir im Walmart einen Grosseinkauf tätigen, weiter nach Süden. Da es auf der Baja im Januar sehr viel geregnet hat, ist alles sehr grün und wir sind auch sehr erstaunt, dass es so viele Berge hat. Wir fahren auf 500 m Höhe und dann wieder der Küste entlang. Die Zufahrt zum Übernachtungsplatz Posada Don Diego in Vicente Guerrero ist in einem miserablem Zustand aber der Platz ist sehr schön. Wir sitzen noch in der Sonne und um 17.30 ist Treffpunkt im Restaurant, wo es heute ein offeriertes Nachtessen von Seabridge gibt. Der harte Kern hat sich gefunden und wir sitzen zu 8 an einem Tisch. Wir haben ob den diversen Geschichten und den vielen Witzen so gelacht, dass wir morgen bestimmt Muskelkater haben. Was für ein toller Abend.

 

31. Januar

Da es auf den nächsten 300 km keine Tankstelle gibt, wird vollgetankt und bei warmen 20 Grad geht es wieder los Richtung Catavina. Einige Strassenabschnitte sind überschwemmt aber alle kommen durch. Kurz vor Catavina tauchen die ersten Boulder Fields auf. Eigentümliche Granitblöcke die sich zu Bergen anhäufen. Dazwischen wachsen die verschiedensten Kakteen, welche nur auf der Baja heimisch sind. Wir stellen das WOMO ab und laufen in die Steinlandschaft. Kurz darauf treffen wir auf dem Übernachtungsplatz Rancho Santa Inez ein. Der Platz liegt auf 600 m Höhe. Es gibt keine Infrastruktur – kein Wasser – kein Strom – keine Toiletten und kein Netz. Natur pur. Nur ein paar Kühe, Pferde und Esel durqueren den Platz. Nach dem Briefing bekocht uns die Besitzerin. Jeder der Lust hat, bringt Teller und Besteck mit und Wolfgang hat gleich die kleine Paloma adoptiert. Den Abend lassen wir dann am Lagerfeuer ausklingen.

 

 

Unser WOMO läuft und läuft und läuft!!! Ohne eine einzige Reparatur. Nur Blessuren.

 

 

1. Februar

Heute queren wir den 28. Breitengrad, der die Grenze zwischen Baja California Nord und Baja California Sur markiert. Damit fahren wir wieder mal über eine Zeitgrenze und verlieren 1 Stunde. Nachdem wir die letzten Tage bereits 3 Militärkontrollen, zum Teil mit Autoinnenbesichtigung, passiert haben, werden wir heute an der Grenze nach Früchten oder Pflanzen befragt. Dann bezahlen wir 1 Dollar und das Auto wird von unten desinfiziert. Kurz danach zweigen wir ab und biegen ab zur Laguna Ojo de Liebre (das Auge des Hasen). Die ersten 4 km sind noch geteert, doch dann geht es auf staubiger Erd-/Salzstrasse 20 km weiter vorbei an grossen Salzseen. Wir folgen immer dem gelben Hinweisschildern mit dem Wal darauf. An einem Gate wird noch das Fahrzeug registriert. Direkt an der Lagune sind unsere Stellplätze auch wieder Natur pur. Wir machen einem Spaziergang zum Steg und sehen im klaren Wasser dunkelblaue Quallen. Auch können wir bereits Wale sehen und sogar hören, aber für Fotos sind sie zu weit weg.