9. Februar

Nach einem Ruhetag mit viel Wind geht es heute weiter an den südlichsten Punkt der Baja California. Unterwegs überqueren wir den Wendekreis des Krebses (mein Sternzeichen). Am 21. Juni steht hier die Sonne senkrecht am Himmel.

Nach knapp 50 km erreichen wir San José del Cabo. Die Jesuiten haben hier 1730 eine Mission gegründet. Es gibt ein gepflegtes historisches Zentrum mit vielen Cafés, Restaurants, Galerien und Souvenirläden. Alles ist hier sehr touristisch.

10. Februar

Der am südlichsten Punkt der Baja gelegene Ort Cabo San Lucas ist touristisch geprägt und mittlerweile auch im Programm deutscher Reiseveranstalter. Hotels schiessen wie Pilze aus dem Boden und hauptsächlich Amis nutzen hier die "All Inclusive" Angebote und verbringen den ganzen Tag am Pool mit alkoholischen Getränken. Wir laufen zum Strand, aber ausser einigen von unserer Gruppe befindet sich keine Menschenseele im Meer. Ganz übel soll es hier im März zum Spring-Break sein, wenn die jungen Amerikaner zum Koma Saufen einfallen.

Wir haben ein Geburtstags Kind und am Morgen kommt eine Mariachi-Gruppe und musiziert ein halb Stunde.

Wir werden um 16.00 Uhr mit 3 Kleinbussen am Campingplatz abgeholt und in den Hafen gefahren. Dort besteigen wir das Schiff CaboRey wo es zuerst auf dem Oberdeck Apéro mit Live Musik gibt und anschliessend ein fantastisches Nachtessen mit Show. Wir schippern vorbei an einer wunderschönen Küste und kreuzen unterwegs noch eine 180 Millionen Jacht mit Hubschrauber und Riesenrutsche welche mal Bill Gates gehört hat.

11. Februar

Da sich Wolfgang mit einer starken Erkältung rumschlägt, nehmen wir nicht an der Glasbodenbootstour teil. Wir bleiben alleine auf dem Platz zurück und geniessen auch mal die Ruhe. Wir beantworten Mails und reservieren noch das Hotel in Washington. Nun können wir uns genüsslich zurücklehnen. Die Verschiffung des WOMO'S ist gebucht, unser Rückflug nach Zürich auch.