12. Februar

Nach 3 Nächten in Cabo San Lucas geht es heute wieder Richtung La Paz aber diesmal an der pazifischen Küste entlang. Wir machen einen Stopp im kleinen Städtchen Todos Santos. Dieser Ort wurde Mitte der achtziger Jahre durch den Bau der Asphaltstrasse touristisch. Es entstand eine Künstlerkolonie mit zahlreichen Galerien. Hier steht auch das von den Eagels besungene "Hotel California" mir einem schönen Innenhof mit Café und Restaurant. In der Nähe der Plaza gibt es einen grossen Atzteken-Kalender. Wir flanieren durch den Markt und können nicht widerstehen, eine Maske zu kaufen. Leider hat sich heute unser Stromumwandler verabschiedet. Es gehen weder 110 noch 220 Volt durch und so läuft unser Kühlschrank halt auf Gas und wenn wir fahren mit Batterie. Das ist kein Problem, da wir den Trafo zu Hause eh wieder ausbauen lassen wollten.

13. Februar

Heute steht uns der längste Fahrtag bevor. 350km bis Loreto. Kurz vor dem Ort gibt es einen wunderschönen Aussichtspunkt. Da wir nicht nach Plan sondern nach Navy fahren, müssen wir wegen Baustellen 3 mal wenden. Wir kommen dennoch am frühen Nachmittag in Loreto auf dem Rivera del Mar RV park an. Zu Fuss geht es in den kleinen Ort. Loreto ist die älteste Ortschaft der Baja. Die Missionskirche wurde bereits 1697 erbaut. Es gibt einige Restaurants und kleine Läden. Wir essen im Restaurant Mediteraneo eine feine Paella.

14. /15. Februar

Wir verbringen 2 Tage am Strand von El Requeson. Wir erleben eine wunder-schöne Abendstimmung und einen faszinierenden Sonnenaufgang. Da wir hier keinerlei Versorgung und auch kein Netz haben, gibt es erst heute wieder Fotos. Gegen 17.00 Uhr kommen die Fischer rein und wir müssen natürlich den Fang begutachten. Stachelrochen und jede Menge kleine Hammerhaie.  Ein richtiges Blutbad. Leider war es abends sehr windig und recht kühl. Am zweiten Tag nachmittags tauchen plötzlich Edith und Bernie auf, welche mit uns auf dem Platz der Tourist Info in Savannah standen. Was für ein freudiges Wiedersehen.

17. Februar

Der Wind wird immer stärker und für die Nacht und den morgigen Tag ist Regen angesagt. Einige unserer Gruppe wollten morgen nochmals auf eine Walbesichtigungstour, die nun aber im wahrsten Sinne des Wortes leider ins Wasser fällt.