Die ersten 500 km haben wir geschafft. Viel Verkehr, einige Baustellen, Lastwagen ohne Ende aber nie im Stau. Auf dem Campingplatz konnten wir uns fast nicht entscheiden, welchen Platz wir nehmen sollen! Allein auf weiter Flur und das im Juli. Im WOMO aufstellen sind wir ja schon sowas von schnell. Gleich ein Kaffee gemacht und der "Pfiife Neni" hat seine Pfeife gestopft.

Anschliessend einen Spaziergang zum Teich gemacht, dort im Restaurant einen Maracuja Spritz getrunken und schwups hatte ich einen Schwips. Wir haben uns noch überlegt, ob wir gepflegt oder lieber urchig essen möchten. Haben uns dann für das zweite entschieden und sind dann durch Wald und Wiesen (vorbei am Haus von Herr Grabowski) zurück zum WOMO.

Die ersten 250 km ab Hünfeld Richtung Kiel liefen reibungslos. Keine Lastwagen und wenig Verkehr. Ca. 100 km vor Hamburg ging's dann aber los. Stau und Stau und Unfall und Stau. Haben für die restlichen 250 km sage und schreibe 6 Stnden gebraucht. Gott sei Dank haben wir genügend Zeit eingeplant. Um 19.00 im Hafen eingecheckt und um 21.00 Uhr konnten wir auf die Fähre. Eine kleine Herausforderng, da wir einen Teil rückwärts fahrend bewältigen mussten. Die Fähre hat nur 1 Zu-und Ausfahrt. Hat aber gut geklappt und wir haben sofort unsere Kabine bekommen. Da waren wir sehr positiv überrascht. Auf Deck 6 die vorderste Kabine, super eingerichtet mit allem Comfort, Wolfgang konnte am Sonntag sogar das Formel 1 Renen gucken. Trotzdem sind 23 Stunden Fahrt (gottlob war das Meer absolut ruhig) doch eine lange Zeit, die wir mit schlafen, lesen und Essen verbracht haben.