Heute morgen wieder bei strahlendem Wetter losgefahren. Gleich nach dem Camping eine neue Route gefahren und deshalb nur 3 km Schotterstrasse. Kurz darauf in eine Polizeikontrolle geraten. Ausweispapiere wurden verlangt und der Polizist (der geht zum lachen sicher in den Keller) schaute grimmig. Aber natürlich alles in Ordung und wir konnten weiterfahren. Dann kurz nach der Grenze zu Litauen in Zarasai eine Pause eingelegt. Ein schöner Park direkt am See und auf einem futuristischer Steg geniesst man eine herrliche Aussicht.

Kaum die Ortschaft verlassen gings mit einer Monster Baustelle los. 1 km Schlagloch an Schlagloch, eine Ampel, 5 Minuten warten. Das ganze hat sich 10 mal wiederholt und wir brauchten 50 Minuten um die Baustelle zu passieren. Zuerst alles sehr staubig und dann haben die Bauarbeiter die Strasse gewässert. Resultat siehe unten.

Unterwegs dann in einem kleinen Restaurant feine Kartoffelpfannkuchen gegessen. Also 1 mal mit und 1 mal ohne Fleisch, 1 Bier und 1 Cola macht zusammen 6 Euro. Kaum auf dem Campingplatz in Vilnius sind schwarze Wolken aufgetaucht und heftige Windböen haben uns veranlasst die Markise wieder reinzukurbeln. Morgen dann eine Stadtbesichtigung geplant. Mal schauen wie sich s'Wetter  hält.

Gestern noch eine Sight-Seeing Tour gebucht. Direkt vom Campingplatz wurden wir abgeholt. Abfahrtszeit gemäss Programm 9.30 Uhr. Der offene Bus kam um 9.15 und es sind ca. 10 Leute eingestiegen und nach 5 Minuten sind wir Richtung Stadt losgafhren. Nach kurzer Zeit kam uns die Landschaft wieder so bekannt vor und nach 10 Minuten standen wir wieder auf dem Camping. Es wollten noch 6 Italiener mit. Der Platz ist sowiso total in italienischer Hand. Sicher 90 % Italiener. Nach 1.5 Stunden Rundfahrt dann durch die Altstadt gelaufen. Kirchen und nochmals Kirchen. Ich glaube für die nächsten Jahre habe ich genug gesehen. Haben aber sehr gut gegessen, leider haben wir im ganzen Baltikum die Erfahrung gemacht, dass die Kellner allesamt sehr unhöflich und die Frauen arogant sind.