29. Juni 2015

Nach heftigen Regenfällen in der Nacht machen wir uns nach dem Frühstück auf den Weg nach Kastraki. Wir passieren den über 1600 m hohen Katara-Pass, den höchsten Pass in Griechenland, zum Teil im Nebel und bei 16 Grad. Am Nachmittag erreichen wir den Campingplatz Vrachos-Kastraki zum ersten mal mit einem Swimmingpool. Schön versteckt hinter Bäumen richten wir uns ein und schon verschwindet die Sonne und wir hören es wieder Donnern. Nach ca. 1 Stunde entscheiden wir uns zu einem Spaziergang in den Ort Kalambaka wo wir am Bancomaten nochmals 500 Euro ziehen (solange es noch was gibt!!) Zurück beim WOMO fängt es wieder an zu Regnen. Morgen wollen wir die ersten Klöster besuchen und hoffen auf besseres Wetter.

Am Abend hat uns noch die Campingkatze besucht, welche wir natürlich immer füttern.

30. Juni 2015

Nach einer Regennacht machen wir uns am Morgen bei starker Bewölkung mit den Fahrrädern auf zu den Klöstern. Nach 7.5 km Bergfahrt vorbei an fantastischen Meteorafelsen fangen wir mit dem letzten Kloster dem Agios Stefanos an. Das Katholikum stammt aus dem späten 18. Jh. und hat eine Holzgeschnitzte Altarwand. Leider ist in den Klöstern überall fotografieren verboten und Nonnen beobachten dies genau. Auf dem Rückweg dann zu dem Bekannten Agia Triada wo uns 140 in den Fels gehauene Stufen erwarten. Und zum Schluss des heutigen Tages noch zum Kloster Roussanou, dessen Bauten sich mit dem Fels zu verschmelzen scheinen. Dort angekommen hat's angefangen zu regnen und dann ging's so richtig los. Ein heftiges Gewitter hat uns  auf dem Rückweg begleitet und wir kamen am Nachmittag durchnässt auf dem Campingplatz an. Wolfgang hat gesagt: die Wanderhosen habe ich jetzt zum zweiten mal an und zweimal wurden wir nass, die ziehe ich nicht mehr an" Gleich heiss geduscht und den restlichen Tag mit Tennis schauen verbracht. Man ist ja eingerichtet. Zur Zeit regnet es immer noch und wir hoffen doch sehr, dass es morgen wieder besser wird. Sind schon etwas neidisch bei den Wetterprognosen aus der Schweiz.