8. Juni 2015

Am Morgen mal wieder Hausarbeit erledigt. Alles abgestaubt, Böden aufgewaschen, Fenster geputzt. Heute geht's wieder Richtung Split bis nach Omis auf den Camping Galeb. Kurz nach Split im Konzum Grosseinkauf getätigt und dort vor dem Eingang haben wir uns in ein kleines Cafe gesetzt und wollten noch ein Sandwich essen. Leider wurden hier nur Getränke angeboten. An einem kleinen Stand beim Eingang hat eine Frau Teigbällchen mit Früchten frittiert. Ich bin mal kurz rüber geschlendert und habe sie gefragt, was sie da feines herstellt. Sie hat es mir halb deutsch halb englisch erklärt und ich habe mich wieder ins Cafe gesetzt. Nach 5 Minuten kam sie rüber und hat uns in einer Aluschale 12 Bällchen hingestellt und uns einen guten Appetit gewünscht. Wir waren sprachlos über so viel Herzlichkeit. Hier in Kroatien teilen die Leute das bisschen das sie haben noch mit den Touristen. Da können sich einige Länder (auch die Schweiz) ein Beispiel nehmen.

Die einen lernen es schon beim erstem Mal, die anderen etwas später!!!!! Um 22.30 Uhr (wir haben schon geschlafen) fing es an zu Blitzen und Donnern verbunden mit starken Windböen und dann hat's angefangen wie aus Kübeln zu schütten. Wir 2 raus, Verankerungen der Markise gelöst und gekurbelt wie verrückt. Dann klatschnass und fluchend zurück ins WOMO.

9. Juni 2015

Gleich am Morgen den Schaden an der Markise begutachtet und so gut wie möglich repariert. Wir nehmen die Fahrräder und fahren Richtung Omis. Nach der Brücke links gelangen wir in die wildromantische Cetina-Schlucht mit Ziel Radmanove Mühle. Dort angekommen (nur 8 km Fahrt) beschliessen wir weiter bis zur Konoba Kunjak zu fahren. Kurz nach der Mühle steigt die Strasse in vielen Serpentinen aus der Schlucht heraus nochmals 6 km). Unterwegs am Brunnen unsere Trinkflaschen gefüllt und dort angekommen eine kleine Pause gemacht. Der Rückweg war dann mega cool. Bei der Mühle im lauschigen Biergarten zu Mittag gegessen und zugeschaut wie in dem holzbefeuerten Steinofen riesige Brotleibe direkt unter der Glut gebacken werden.

Zurück auf dem Camping sind wir zur Abkühlung sofort ins Meer gesprungen. Hier hat es einen wunderbaren Sandstrand. Am späteren Nachmittag hat's wieder angefangen mit Donner, Wind und der Himmel wurde ganz schwarz. Nicht mit uns!!! Sofort alles reingeräumt, alles sturmsicher verstaut und  ins WOMO zurückgezogen.  Der Petrus wird sich schlappgelacht haben über unseren Eifer. Nichts ist passiert. Nach 1 Stunde kein Wind nix.

10. Juni 2015

Der Küste entlang Richtung Drvernik. Dort die Abzweigung zur Fähre verpasst und nach 300 m gewendet. Diesmal richtig abgebogen und gerade noch gesehen, wie die Fähre ablegt. Aber egal, wir haben ja Zeit. Ein bisschen der Marina entlang spaziert und einen Apero getrunken. Um 12.00 Uhr dann auf die Fähre zur Insel Hvar. Nachdem wir über 1 Stunde lang nichts als Buschland und Olivenbäume gesehen haben, haben wir uns gefragt, warum Hvar wohl als Lavendel-Insel gepriesen wird. Zuerst den kleinen Camping Holiday-Jelsa angefahren welcher aber erst nächste Woche öffnet. Danach zum Camping Grebisce wo wir mehr als herzlich empfangen wurden und direkt am Wasser einen Platz bekommen haben. Nach dem Essen im wunderbar warmen (ca. 24 Grad)  und wie immer sehr sauberen Wasser ein erfrischendes Bad genommen.

11. Juni 2015

Am Vormittag mit den Fahrrädern Richtung Jelsa und Vrboska.  In Jelsa mal wieder eine Abzweigung verpasst (diesmal war aber keine Tafel zu sehen) und auf der Strasse nach Vrboska geradelt. Dieser Ort war wie ausgestorben und ausser der wuchtigen Festungskirche Sv. Marija welche aber geschlossen war, gab es nicht viel zu sehen. In der Touristinfo nach dem Radweg gefragt und auf einem wunderschönen Weg entlang der Küste zurück nach Jelsa.

In Jelsa angekommen zur kleinen Kirche hochgeschlendert und an verschiedenen Souvenirläden vorbei wieder zurück zum Hauptplatz zurück. Noch überlegt ob wir zuerst etwas trinken oder für Wolfgang eine neue Short's kaufen wollen. Also zuerst in den Laden, die neuen Short's probiert und gemerkt, dass wir weder Kreditkarten und Bargeld dabei hatten. Also zurück zum Campingplatz, Geld geholt und zurück nach Jelsa. Den Nachmittag dann an der traumhaft schönen Bucht in Begleitung von Fischen mit baden und lesen verbracht.

12. Juni 2015

Gegen Mittag sind wir bereits auf dem Campingplatz Vira in der nähe von dem Städtchen Hvar angekommen.Tolle Aussicht vom WOMO aus. Alles inspiziert und um 14.00 Uhr mit dem Shuttle Bus ins Städtchen gefahren. Von ferne schon die Stadtfestung gesehen und dann haben wir uns gleich an den Aufstieg gemacht. Erst Treppensteigen und dann auf einem schönen Weg nach oben gelaufen. Die schöne Aussicht genossen, das Museum und das Gefängnis besucht und anschliessend wieder zurück und das Städtchen besichtigt. Dort fein gegessen und mit unseren Kindern und Enkeln "per Face Time kommuniziert". Alles sehr sauber und gepflegt und später wieder mit den Shuttle zum Camping zurück.