12.und 13. Mai 2015

Kurz nach Vrsar im Supermarkt Grosseinkauf getätigt und auf der Fahrt Richtung Pula am Anfang oder am Ende des Limski-Kanal einen kurzen Stopp eingelegt. Auf dem Campingplatz "Stoja Camp" in Pula konnten wir wieder einen Platz direkt am Meer aussuchen und haben uns häuslich niedergelassen. Wolfgang wollte mal eine Flasche Wein (wir haben einen Karton mit 6 Flaschen von Angelika und Peter zum Abschied geschenkt bekommen) probieren. Also im Kasten unter dem Bett zum Karton gegriffen und alles war klitsche nass. Oh oh, da ist sicher eine Flasche zu Bruch gegangen. also alles ausgeräumt eine Flasche nach der anderen hervorgeholt, keine Scherben und immer noch 6 Flaschen. Wo also kommt die Flüssigkeit her?? Zuerst mal alles geputzt, Garage auf, Deckel zum Boiler abgeschraubt und siehe da. es tropft aus 2 verschiedenen Schläuchen. Nach langem hin und her den Boiler und Wassertank geleert  und am Abend mit Mineralwasser die Zähne geputzt. Heute Morgen um 8.15 gleich in eine Autowerkstatt gefahren und mal den Zulauf zur Aussendusche demontiert. Ca. 40 Euro bezahlt und wieder zurück zum Campingplatz. Aber ein Schlauch tropft immer noch. Also alle Briden nochmals nachgezogen und eine Weile gewartet bis alles trocken war.

Danach mit den Fahrrädern nach Pula. Ausser dem Amphitheater, dem Dirke-Mosaik und einigen Stadttoren gibt es in Pula nichts weltbewegendes zu sehen. Also wieder zurück geradelt und sofort nachgeschaut ob alles trocken ist. Juhui alles bestens. Sofort rein, Wasserhahn auf und "KEIN HEISSES WASSER". Keine Ahnung warum. Die nächste Carado-Vertretung ist in Slowenien 280km entfernt. Mal schauen, morgen ist ja Feiertag.

Der nette Nachbar auf dem Campingplatz welcher das ganze Debakel mit unserem Wasser mitbekommen hat und sich das Problem auch angeschaut hat (er war mal Automechaniker) konnte es auch nicht verstehen, warum wir plötzlich kein heisses Wasser mehr hatten.  Nach ca. 2 Stunden kam er wieder zu uns und erklärte uns: Ich habe mir das alles nochmals überlegt und die Schläuche (welche in der Garage ab- und umgehängt wurden) sind falsch angeschlossen. Also haben wir nach seinen Angaben 2 Schläuche mit einem Zapfen zugemacht und einen Schlauch anders angeschlossen. Jetzt klappt‘s auch wieder mit dem Heisswasser.

14. Mai 2015

Heute fahren wir auf die Insel Cres. Zuerst wollen wir und aber noch das kleine Dorf Labin anschauen. 800 m ausserhalb des Dorfes gibt es einen grossen Bus Parkplatz wo wir unser WOMO abstellen. An einem grossen Friedhof vorbei laufen wir Richtung Labin und steigen wieder mal Treppen hoch bis zur Kirche wo wir für unser Nani eine Kerze angezündet haben (sie wäre heute 96 Jahre geworden).

Anschliessend Richtung Brestova zum Fährhafen. Das Gefälle beträgt 14% und im Sommer stehen die Autos bis 4 Stunden in der Schlange. Nach einer Stunde konnten wir auf die Fähre und nach 30 Minuten waren wir auf der Insel.  Geplant war, uns auf dem Campingplatz Slatina einzuquartieren. Nach der Besichtigung des Platzes (die Parzellen waren so klein, die Bäume so zahlreich und das Gelände so steil, dass wir nach 2 Versuchen das WOMO zu platzieren beschlossen haben, einen anderen Platz zu suchen. Also weiter Richtung Losinj. Unterwegs schon reichlich vom Hunger geplagt stand am Strassenrand auf einer grossen Tafel „Spanferkel“. Also sofort parkiert und in die Gartenwirtschaft. Der Kellner hat uns in perfektem Deutsch begrüsst. Auf unsere Frage wo er so gut Deutsch gelernt habe hat er uns erklärt: Ich bin in Überlingen am Bodensee geboren und aufgewachsen und arbeite jetzt im Sommer hier als Kellner. Wir fanden das sehr lustig, da ja der Kellner auf dem Campingplatz in Orsingen aus Opatja stammt und die Saison in Deutschland verbringt. Er hat uns den Tipp gegeben, den kleinen Campingplatz Rapoca in Nerezine aufzusuchen. Wir sind ausser den Dauercampern die einzigen Touristen und haben einen super schönen Platz. Dafür hat’s in der Nacht angefangen zu regen.  Egal, bis jetzt hatten wir ja nur Sonne pur in Kroatien.

15. Mai 2015

Am Vormittag bei Regen ins nahe Nerezine zum Einkaufen spaziert. Gegen Nachmittag lässt der Regen nach und wir beschliessen, mit dem Fahrrad über die Schwenkbrücke nach Osor zu radeln. Vorbei an blühendem Ginster, Wachholderstauden und rosablühenden Bodendeckern. Wir besichtigen ein ehemaliges altes Kloster und einen Teil der Stadtmauer. Auch stehen im Ort diverse Statuen. Zurück auf dem Campingplatz fängt es gleich wieder an zu Regen und Wind kommt auf.  Morgen soll’s wieder besser werden.

16. Mai 2015

Vom Winde verweht!!! Früh am Morgen hören wir unsere Markise flattern und beschliessen, alles einzuräumen. Die geplante Radtour ins 20 km entfernte Mali Losinj fällt den starken Windböen zum Opfer. Wir beschliessen Cres zu verlassen und auf die Insel Krk zu fahren. Die Fähre fährt um 10 Uhr und genau 1 Minute vor 10 fahren wir auf das Schiff. Geschafft!!! Wir quartieren uns auf dem Campingplatz Krk ein und laufen auf dem sehr abenteuerlichen Fussweg in die Stadt. Alles ist sehr sauber und gepflegt. Wir kehren am Hafen ein und essen feinen Fisch.

17.Mai 2015

Heute ist chillen angesagt. Am Pool liegen, schwimmen, lesen, schlafen :-)