Dienstag, 17. März 2015

In der Nacht wurde ein Zettel unter der Tür durchgeschoben, dass das Hotel von einem Norovirus befallen ist, und dass diverse Massnahmen zu beachten sind. Zum Beispiel gibt es zum Frühstück kein Selbstbedienungsbuffet mehr, bei Übelkeit etc. sofort das Management benachrichtigen und nach Möglichkeit die Toiletten im Zimmer benutzen. Ohhhh jeeeeh!!!. Für heute haben wir mit einer kleinen Gruppe einen Ausflug zur Ostküste gebucht. Nachdem wir schon über 20 Minuten vor dem Hotel gewartet hatten, kam der Chauffeur endlich und hat erklärt, dass mit dem Kleinbus etwas nicht in Ordnung wäre und er zuerst in die Werkstatt gefahren sei. Also wir rein in den Bus, bei 2 weiteren Hotels noch 2 Paare aufgenommen und im nächsten Ort mussten wir das Fahrzeug wechseln. Leider hat sich auch das Wetter gewechselt. Kalt, neblig und zum teil Regen und starker Wind.

Als erstes haben wir in Camacha eine Korbflechterei besucht und sind anschliessend über den Poiso Pass zum Pico do Areiro auf 1810 m, dem drittgrössten Gipfel von Madeira gefahren. Die Forellenzucht in Ribeiro Frio wollten wir nicht besichtigen, da sich dort die Touristen auf die Füsse getreten sind. Das absolute Verkehrschaos (vermutlich weil 2 Kreuzfahrtschiffe seit gestern im Hafen liegen). In dem kleinen Städtchen Santana bei den bekannten strohgedeckten "Madeira-Häuschen" haben wir feinen Fisch gegessen und haben auf der Weiterfahrt noch eine Zuckerrohrfabrik besichtigt. In Santa Cruz noch eine Kaffeepause eingelegt von wo aus man die Landebahn des Flughafens (ins Meer hinaus gebaut) bestaunen kann. Nach 8-stündiger Rundfahrt ziemlich kaputt im Hotel angekommen.