19. Juni 2015

Heute verlassen Dubrovnik Richtung Montenegro. Wir dachten, dass wir der Küste entlang fahren würden aber das Navi hat uns über die Berge geführt (über 800 m.ü.M). Plötzlich standen wir wieder am Zoll nach Bosnien Herzegowina. Dort mussten wir die Pässe, den Fahrzeugausweis sowie die grüne Versicherungskarte vorweisen. Das selbe dann beim Zollübergang  nach Montenegro. Wir haben uns ja noch schlau gemacht und gelesen, dass an Tankstellen selten mit Kreditkarte bezahlt werden kann und dass Montenegro keine eigene Währung sondern den Euro hat. An der Tankstelle stand dann auch ein Bankomat und wir konnten problemlos beziehen. Dann für 1.20 Euro/l den Tank aufgefüllt und dann Richtung Morinj zum Campingplatz Naluka. Der Besitzer hat uns freundlich begrüsst, den ganzen Platz gezeigt und wir haben uns direkt am Fluss einquartiert. Ich habe den Besitzer noch gefragt, ob ich die Möglichkeit habe, hier zu waschen. Aber natürlich, kommen sie nachher zu mir. Also die Bettwäsche zusammengepackt und zur Rezeption. Durch seine Privatwohnung ins Badezimmer und dort konnte ich die Waschmaschine füllen. Nach 1 1/2 Stunden war die Wäsche fertig und der nette Freund des Besitzers hat mir die Wäsche in den Korb gelegt. Er hat sie mir noch bis zur Wäscheleine getragen. ich glaube wenn ich ihn gefragt hätte, er hätte sie noch aufgehängt. Im Minimarket noch eingekauft und vom WOMO aus haben wir einen sehr schönen Park gesehen. Also gefragt ob das Privatgelände sei. Dieser Park gehört zu einem Restaurant. Also einen kleinen Spaziergang und wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Alles vom "Feinsten". Wir wurden vom Chef de Service begrüsst und haben am Teich einen Platz bekommen und etwas getrunken. Einen Blick in die Getränkekarte geworfen und die Kinnlade ist runtergefallen. Einen Chateau Petrus für sage und schreibe 3'900 Euro. Wow!!!!! Anschliessend durch den wunderschönen Park spaziert und wieder auf dem Campingplatz die Wäsche geholt und wir wurden vom Besitzer zum Apero (Slibovitz und ich ein selbstgemachter Limoncello) eingeladen. Es ist einfach unglaublich wie nett die Leute sind. Wir waren richtig gerührt.     

20. Juni 2015

Noch vor 8.00 Uhr am Morgen kam eine ältere Frau zum WOMO mit ganz frischen noch warmen Berlinern. 2 Stück für 1 Euro. Kurz darauf kam der Bäcker mit frischem Brot und etwas später noch ein Bauer mit frischen Früchten. Nach dem Frühstück haben wir mal wieder die Fahrräder bereit gemacht und dann los ca. 5 km zurück zur einer kleinen Fähre und rüber nach Lepetane. 2 Erwachsene und 2 Fahrräder zusammen 2 Euro. Dann auf einer schmalen wirklich sehr schmalen Strasse (kreuzen für Autos eine Herausforderung) bis zur alten Stadt Kotor. Unterwegs noch eine kleine Pause wegen Regen eingelegt und tatsächlich hat es auf der Strecke eine Kollision gegeben.. Im Hafen von Kotor hat die MSC Musica angelegt und es waren viele Leute in dieser kleinen Stadt. Da wir schon so viele Stadtmauern, Kirchen (hier wollten sie doch tatsächlich 2.50 Euro Eintritt pro Person) und alte Städte gesehen haben, machen wir nur einen kleinen Bummel und fahren wieder zurück. Bis zur Fähre wurden wir dann nochmals nass aber am Nachmittag wurde es wieder recht sonnig. Total haben wir doch 37 km zurückgelegt.





Wir hatten auch noch einen Fototermin in der Stadt :-)

Am Abend dann im Restaurant neben dem Campingplatz feinen Wolfsbrsch auf schwarzem Reisbett mit weisser Trüffelsauce und Chocolat Souflle gespeist. Vor dem Schlafen gehen wurden wir noch auf einen Absacker beim Campingplatzbesitzer und seinem Freund eingeladen. 

In der Nacht gab's ein heftiges Gewitter mit Blitz, Donner und sehr starkem Regen. Aber klug wie wir nun mal sind, haben wir alles vorher in die Garage verpackt.