24. Juni 2015

Heute geht’s weiter nach Albanien zum Campingplatz Paemer in der Nähe von Kavaje. Für 165 km waren 3 Stunden angegeben, wir haben aber 4.5 Stunden gebraucht. Zum Teil lag es an den schlechten Strassen und dann gab es in jedem Dorf 30er oder 40iger Tafeln. Am Strassenrand waren alle paar Kilometer Blumensträusse oder Gedenktafeln mit Fotos von verunglückten Personen. Das wundert mich absolut nicht. Egal ob Sicherheitslinie, Überholverbot, Tempolimit oder grosse Schlaglöcher, hier fahren sie wie die „Bekloppten“. In der Stadt Durres gab’s neue Kreisel welche unser Navi nicht kannte und plötzlich standen wir am Hafen bei der Fähre. Also wieder zurück und noch mindestens zweimal auf einer falschen Strasse gelandet und dann hat es auch noch angefangen zu regnen. Dann endlich ein Schild mit Camping gesehen. Das kann doch nicht sein, sind wir hier wirklich richtig? Das ist doch keine Strasse, das ist ein besseres Flussbett. Aber nach einigen Windungen standen wir dann doch vor dem Campingplatz. Der Platz ist sehr schön und direkt am Meer gelegen. Das Restaurant befindet sich in einem wunderschönen Blockhaus. Da dieser Campingplatz ein Familienbetrieb ist, kocht die Mutter, der Sohn serviert und der Vater (der Louis de Funes von Albanien) hat die Oberaufsicht. Das Essen hat super geschmeckt und der Preis war mal wieder der Hammer. Ich habe einen albanischen Eintopf, Wolfgang 2 Kalbskotelette mit Bratkartoffeln gegessen, dazu eine 7 dl Flasche Merlot und ein Mineralwasser haben sage und schreibe 18 Euro gekostet. Wir wollten aufrunden, da der Chef mir die Flasche Mineral nicht verrechnet hat. 5 Euro wären zu viel hat er gemeint und uns 3 Euro wieder zurückgegeben.

Zurück im WOMO gerade noch den Sonnenuntergag erwischt.

25. Juni 2015

Heute lassen wir uns von der neuen Strecke überraschen. Zurück auf die pseudo Autostrasse auf welcher nicht nur Eselskarren sondern einem auch Schafherden und Velofahrer entgegenkommen. Nach ca. 60 km ging's über einen Pass (Nebel und 16 Grad) auf über 1000 m. Der Zustand der Strasse ist sanierungsbedürftig aber die Aussicht auf der anderen Seite hat uns dafür entschädigt. Heute Campen wir wieder direkt am Meer auf dem Campingplatz Kranea in Himare. Der Ort liegt noch etwa 150 km von der griechischen Grenze entfernt.