12. Februar

Nachdem uns das Boot wieder zu den WOMO'S gebracht hat, geht's los Richtung Quito. Es regnet den ganzen Tag und wir überqueren im Blindflug (starker Nebel) eine Höhe von 4'070 m. Danach geht's 25 km steil abwärts und wir erreichen Quito am Nachmittag. Wir stehen auf dem Parkplatz des Hotels Savoy. Einige unserer gruppe fliegen von hier auf die Galapagos Inseln.

13. Februar

Heute geht's um 9.00 Uhr los zur Stadtrundfahrt.  Quito ist mit 2'850 m die höchste Hauptstadt der Welt. Hier leben ca. 2,6 Mio. Menschen. Wir fahren hoch zum Hügel El Pancillo (das Brötchen) mit der grossen Marienstatue. Von hier hat man einen herrlichen Blick über die Stadt. Bei klarer Sicht könnte man die Gipfel der umliegenden Vulkane Cotopaxi, Cayambe und Antisana. Wir besuchen die Kirche San Franzisko, welche mit viel Gold verkleidet ist. Vor dem Regierungspalast stehen Wachen und es gibt viele tolle Häuser zu sehen. Es ist die schönste Stadt welche wir bis jetzt besichtigt haben. Anschliessend besuchen wir das Äquatordenkmal Mitad del Mundo, obwohl Messungen ergeben haben, dass man sich verrechnet hat. Nach dem Mittagessen fahren wir zum ca. 200 m entfernten neu berechneten Punkt. Das Museum ist sehr interessant und wir versuchen einige Experimente direkt auf der Linie des Äquators. Auf der Rückfahrt zum Hotel können wir dann doch noch den schneebedeckten Vulkan Cayambe sehen

14. / 15. Februar

Ein Teil der Gruppe fährt am Montag zur Laguna Quilotoa. Da diese aber auf 3'700 m Höhe liegt, wollen wir dort aus atmungstechnischen Gründen nicht übernachten. Wir entschliessen uns mit Renate und Manfred direkt an die Küste zu fahren nach Canoa wo die anderen dann am Dienstag Abend auch eintreffen. Nach einer langen Fahrt finden wir in einer Seitenstrasse beim Hotel Baloo einen Stellplatz wo wir die Nacht verbringen. Es ist 30 Grad (auch in der Nacht) und wir schwitzen ganz schön. Am Morgen fahren wir dann ein Stück der Küste entlang aber es gibt keinen wirklich schönen Platz wo wir uns hinstellen möchten. Also fahren wir wieder zurück und machen nach dem Mittagessen einen langen Strandspaziergang und finden viele tolle Muscheln, unter anderem einen Sanddollar. Diese haben wir oft in Florida am Strand gesehen und dort hat man uns gesagt, dass es sie nur in Florida gibt. Danach laufen wir zum Strand und stürzen uns in die Wellen und schwupps ist meine Sonnenbrille weg. Kurz darauf kommt wieder eine grosse Welle und überspült Manfred und seine normale Brille verschwindet ebenfalls im Meer. Aber wir beide haben gottlob eine Ersatzbrille dabei. Am Abend gehen wir wieder lecker in einer kleinen Strandkneipe zum Essen und geniessen mal wieder einen tollen Sonnenuntergang.

 

17. Februar

6 weitere WOMO’S treffen am späteren Nachmittag in Canoa ein und wir fahren auf den Hauptplatz mitten im kleinen Dorf. In der Seitenstrasse des Hotels Baloo war es wesentlich angenehmer. Die ganze Nacht kläffen die Hunde, es ist 30 Grad im Womo, die Dachluken müssen geschlossen werden da es anfängt zu regnen und an Schlaf ist nicht zu denken. Ziemlich kaputt und mir ist es den ganzen Tag schlecht, fahren wir weiter der Küste entlang bis Las Penas. Es regnet fast den ganzen Weg, die Strassen sind voller Löcher und verkehrsberuhigenden Hubel. Die einen sind so hoch, dass wir zwei mal mit den Stützen aufsetzen.  Wir stehen direkt am Strand hinter dem Restaurant Enramada wo uns am Abend Fisch und Meeresfrüchte serviert werden. Ich verzichte und bin um 19.00 bereits im Bett.

 

18. Februar

Heute geht’s weiter nach Ibarra auf die Finka Sommerwind und wir befinden uns nun auf der Nordhalbkugel.  Die Stecke führt uns wieder in die Anden wo wir auf über 2‘200 m übernachten. Da unsere Vorderreifen schon ziemlich gelitten haben, fährt Wolfgang am Nachmittag in die Garage, wo die beiden neuen Ersatzreifen, welche wir natürlich mitgenommen haben, montiert werden.  Hier bleiben wir 2 Nächte, da Morgen der Rest der Truppe, welcher auf den Galapagos Inseln war, wieder zu uns stösst.

 

19. Februar

Der freie Tag wird genutzt um das WOMO waschen zu lassen, Wäsche zu waschen und alles mal wieder gründlich auszuputzen.  Überall ist Sand. Um 16.00 Uhr gibt’s ein Briefing  (wir erfahren, dass unser Schiff nun doch früher fährt, nämlich bereits am 3. statt am 7. März) und anschliessend ein Barbecue. Wir essen nur wenig, um unseren angeschlagenen Magen nicht überzustrapazieren.