23. März

Aus Erfahrung wissen wir nun, dass je früher man an der Grenz steht umso schneller ist man durch. Also fahren wir um 6.00 Uhr los und sind um 7.30 Uhr am Zoll. Alles geht ratz fatz und dank der Helfer bei der Einreise nach Honduras haben wir in knapp 2 Stunden alles erledigt. Kaum über der Grenze fahren wir durch Pinienwälder, halten noch bei einer grossen Einkaufsmall und kaufen eine Telefonkarte. Wir sind schon richtige Profis hihi. Die Polizei und Armeepräsenz ist enorm. Vermutlich auch weil sehr viel Osterverkehr ist. Weiter geht's zum Parque Aurora auf fast 1'400 m wo wir an einem wunderschönen Platz übernachten. Alles ist sehr gepflegt und wir machen noch einen Spaziergang um den kleinen See. Nach dem Briefing wird ein Lagerfeuer entzündet und wir sitzen gemütlich bis spät am Abend draussen.

24. März

Heute wird ausgeschlafen und so gegen 9.00 Uhr fahren wir gemütlich los. Gegen Mittag erreichen wir den Lago de Yojoa und kaufen an einem Früchtestand noch frische Ananas. Die sind ja so etwas von süssssssss. Am Nachmittag treffen wir auf unserem Übernachtungsplatz in Pulhapanzak ein. Hier gibt es einen Wasserfall wo oberhalb sehr viele Einheimische baden. Überhaupt ist der Park sehr voll weil Osterferien sind. Die Leute sind sehr herzlich, kommen zum WOMO und heissen uns Willkommen in Honduras. Eine ältere Frau umarmt mich als ich ihr sage, dass wir auch Rentner sind.

25. März

Wir umfahren die Stadt San Pedro Sula grossräumig. Es ist die zweitgefährlichste Stadt der Welt und wir fahren auf einer mit vielen Schlaglöchern versehenen Strasse nach Copan Ruinas. Am Nachmittag wäre eine Führung in den Maya Stätten vorgesehen aber bei 34 Grad es ist uns zu heiss. Aus Sicherheitsgründen hat die Reiseleitung entschieden, dass unsere Route geändert wird und wir nicht durch El Salvador fahren werden. Die Gewaltverbrechen haben sich seit 2014 mehr als verdoppelt. Nach Guatemala reisen wir durch Belize und anschliessend noch durch Mexico.