8. April

Gleich am Morgen früh bevor die ganzen Busse kommen, besuchen wir die Mayastätte Chichén Itza. Die Reiseleiterin Renée spricht sehr schnell deutsch und verschluckt die hälfte der Wörter und leiert alles im gleichen Tonfall runter. Es ist ziemlich langweilig und wir klinken uns aus der Gruppe und schauen uns die Anlage alleine an. Die Tempelstadt mit ca. 1 km Durchmesser wurde hauptsächlich von Priestern und Regierungsfunktionären bewohnt und in den Jahren 435 bis 455 gegründet. Die Maya verliessen Chichén Itza bereits 200 Jahre später. Ein erneutes Aufblühen erlebte die Stadt um das Jahr 987. Nach dem Untergang durch stetige Abwanderung wurde die Stadt Tulum neues Zentrum der Maya.

Anschliessend fahren wir in den kleinen Ort Izamal welche auch die gelbe Stadt genannt wird. Gemäss Aussage von Maria soll dies eine Hochburg für die Herstellung von Hängematten sein. Wir sehen aber nur ein paar wenige. Der Hammer sind aber die Kutschen, wo die Pferde Hüte tragen und zwar in der gleichen Farbe der Kutschen. Zum Mittagessen kehren wir auf der Hacienda San Pedro Ochil , einer historischen ehemaligen Sisal Hacienda aus dem 18. Jahrhundert, ein.  Wir übernachten auf dem Parkplatz der Mayastätte in Uxmal.

Da wir an diesem Tag schon viel gesehen haben, verschieben wir die Besichtigung des Schoko-Museums auf morgen.

9. April

Gleich nach dem Frühstück spazieren wir die ca. 300 m zum Schoko-Museum. Es gibt einiges zu sehen und zum Schluss können wir noch eine heisse Schokolade nach unserem Geschmack zubereiten. Choco-Story führt durch die Geschichte der Schokolade, von der Bearbeitung des Kakaos bis hin zur Schokolade selbst . Wir Entdecken das mystische Leben der Mayas und Azteken, die das Schokoladengetränk als göttliches Getränk verehrten.

Nach der Besichtigung fahren wir über Hopelchen gefühlte 100km geradeaus nach Campeche. Wir übernachten auf einem grossen Parkplatz in der Nähe der alten Stadtmauer und am Abend wird uns eine tolle Audio und Videoshow geboten.