Mittwoch

Um 7 Uhr morgens wurden wir vom Regen geweckt. Tropfen wie 1 Franken Stücke. Es war so laut im WOMO, dass wir uns fast anschreien mussten. Nach dem Frühstück den Reiseführer und die Wetterprognosen studiert. Die Prognosen waren von mässig bis saumässig. Komm wir fahren doch ans Meer nach San Remo. Navh dem Frühstück also Richtung Küste losgefahren. Zuerst bei strömendem Regen Richtung Tendetunnel vorbei an Felsen und auf zum Teil abendteuerlich engen Strassen.

In San Remo angekommen, stark bewölkt und viel Wind und auf den Strassen und auf dem Campingplatz ein riesen Puff. Eigentlich war der Platz ausgebucht, sie wollten uns aber einen Parkplatz vor einem Chalet geben. Die Parzellen waren so klein, dass wenn man die Tür vom WOMO aufmacht und der Nachbar auch, man mit den Köpfen zusammenstösst. Also nichts wie weg und weiter die Küste hoch Richtung Genua. Überall das gleiche Bild. Alle Strassen total verstopft. Nichts wie weg hier und wieder Richtung Piemont (egal ob's schiffet). Also auf die Autobahn und (es war definitiv nicht unser Tag) 1 Stunde im Stau gestanden. Keine Ahnung warum. Nach dem Stau in ein heftiges Gewitter gefahren und abends um 19.00 total K.O. auf einem kleinen abgelegenen Campingplatz in der nähe von Mondovi angekommen. Wir mussten das WOMO vor dem Camping abstellen, da die Wiese zu nass war. Aber egal, hauptsache ruhig (wir waren die einzigen Camper). Ich war um 20.00 Uhr im Bett und Wolfgang konnte noch Fussball gucken.

Donnerstag

Am Morgen rausgeschaut, alles nebelverhangen und Regen. Wir haben uns ersthaft überlegt, nach Hause zu fahren. Vielleicht wird s'Wetter ja doch noch besser und wir haben die neue Route geplant. In Dranero mal einen Platz gefunden, wo unser WOMO Platz hat  und durch die Altstadt und über die Teufelsbrücke gelaufen. Zum Schluss noch eigekauft und dann ins Valle Maira gefahren. Total romantisch, an kleinen Dörfern vorbei, in einem Dorf standen überal Fahrräder lustig dekoriert, und dann bis zum westlichen Talschluss nach Chiappara (1650 m ü.M. ) auf den Camping Campo Base gefahren. Die Berge waren immer noch im Nebel aber der Regen hatte aufgehört. Eine Stunde am Bach entlang gelaufen.

Zum Duschen musste man 5-6 mal an der Kette ziehen und siehe da, aus dem Gletscherwasser wurde angenehm warmes Wasser. In der Gaststätte gab's um 19.00 Uhr ein reichhaltiges Nachtessen mit Berghüttenatmosphäre. Mehr darüber Morgen.