Donnerstag, 6. November

Unsere Reriseleiterin Renate hat uns gestern beim Briefing den Tip gegeben, auf der Schotterstrasse zwischen 60 und 70 km/h zu fahren. Klappert in etwa gleich wie mit 20 km/h. Also gleich heute Morgen in die Tat umgesetzt und die 44 km zurück mit ca. 65 km/h. War wirklich nicht schlimmer als gestern, aber der Vorteil war, dass man die Strecke in einer statt in 2.5 Std. zurücklegen konnte. Dann weiter über Karibib nach Swakopsmund wo wir auf dem Luxus Campingplatz für 3 Tage einquartiert sind. Jeder hat eine eigene Dusche und ein eigenes WC. Sogar die ganze Wäsche konnte an der Reception abgegeben werden und morgen nachmittag wird alles gebügelt wieder gebracht. Mega cool. Am Nachmittag noch am Atlantik (bei 20 Grad und kühler Brise) enlang spaziert und noch ein paar Einkäufe getätigt. Am Abend dann wieder feines Fleisch gegrillt. Es ist aber doch schon recht kühl.

Freitag, 7. November

Um 8.00 Uhr am Morgen (bei Nebel, welcher jeden Morgen über Swakopmund hängt)  wurden wir von einem kleinen Bus am Campingplatz abgeholt und zur Walvis Bay gefahren wo unsere Katamaran Tour startete. Johann unser Kapitän hat uns einiges über die diversen Tiere und auch über die Austernzucht (diese Austern sollen weltweit die Besten sein) erzählt. Dann ging's los und wir waren nocht nicht mal richtig zum Hafen rausgefahren und schwupp's hat sich eine Robbe auf's Boot gehievt und gleich auf dem Polster Platz genommen. War's zwischen uns Liebe auf den ersten Blick oder doch das Futter?

Vorbei an riesigen Austernbänken und Robbenkolonien haben uns auf dem Weg die Delfine begleitet. Sobald der Motor des Katamaran gestartet wurde, sind die Delfine im Kielwasser mit einem Tempo von ca. 30 - 40 km mitgeschwommen und Johann hat uns erklärt, dass diese durch die Motorenfibration stimuliert würden und man sah ihnen an, dass sie Spass hatten. Kaum wurde der Motor ausgemacht haben sie sich mit ein paar Luftsprüngen verabschiedet.  Was für ein Schauspiel. Auf dem Boot gab's dann Austern (Wolfgangs erste Auster, ich habe verzichtet) und Champagner. Nach 5 Stunden waren wir zurück auf dem Campingplatz.

 

 

 

Ob er den Film "Titanic" gesehen hat?

Nach der Rückkehr des Katamaran Ausflugs hatten wir noch 2 Stunden Zeit zur Erholung bevor uns der Wüstenjeep zur Safari abgeholt hat. Chris (der Sunnyboy und studierter Biologe und Elektroingenieur) ist mit Leib und Seele Beschützer dieser einmaligen Wüste. Er hat uns viel beigebracht über die kleinen Tiere die dort leben und wie sie sich ernähren. Da es seit 3 Jahren nicht mehr richtig geregnet hat, aber immer windig und neblig ist, werden Samen in die Wüste getragen und dann mit dem Nebel vermischt. Dies ist die Hauptnahrung dieser Lebewesen. Chris hat so ein wahnsinnig geschultes Auge, dass er kurz gestoppt hat, raus aus dem Auto, gebuddelt und schon eine kleine Echse ohne Beine, eine weisse Spinne oder ein Camäleon gesichtet hat. Die eine kleine Sandeidechse ist ihm kurz aus der Hand in den Sand gefallen und er ist sofort zum Auto zurück, hat Wasser geholt und dem kleinen Tier den Mund ausgewaschen.

Er ist auch ein totaler Gegner der Quadfahrer, da diese Fahrzeuge dieser Wüste sehr schaden. Seine Fahrzeuge fahren immer in der gleichen Spur, damit nichts beschädigt wird. Nach der lehrreichen Biologiestunde dann noch durch die Dünen gafhren und uns wurden noch die Materialien der diversen Farboberflächen erklärt. Ich habe glaube ich während meiner ganzen Schulzeit nich so viel in Biologie gelernt.

Samstag, 8. November

Heute Ruhetag. Am Vormittag mit dem WOMO in die Stadt gefahren und Grosseinkauf getätigt und am Nachmittag zu Fuss nochmals in die Stadt und Wolfgang hat bei Fish Deli leckere Fischbrötchen gekauft und anschliessnd im Cafe Anton beim Leuchtturm Capuccino getrunken und Erdbeertorte gegessen.