Montag, 20. Oktober

Heute haben wir die Grenze nach Botswana überquert. Gemäss Tour Buch müssten Formulare ausgefüllt, Fahrzeugpapiere etc. vorgelegt werden. Bei der Ausreise wurde der Pass gestempelt und dann gings zum Immigrations Office Botswana. Keine Formulare nur den Pass angeschaut und dann zum Schalter und 140 Pula bezahlt. Kreditkartenkästchen hat nicht funktioniert und wir hatten noch keine Gelegenheit Geld zu wechseln. Zum Zoll raus um die Ecke zu einer Blechhütte, dort 200 Euro gewechselt und zurück zum Schalter. Wir wussten, dass kein Fleisch nach Botswana eingeführt werden darf und die Zöllner gerade das Beschlagnahmen was sie zu Hause brauchen. Sie haben uns nach Früchten gefragt und ich habe gesagt, dass ich 2 Grapefruits dabei habe. Er hat dann seinen Kollegen gefragt, ob er die brauchen könne. Der wollte sie auch nicht, also konnten wir weiterfahren.

400 km fast nur geradeaus gefahren. Rechts und links der Strasse immer mal wieder Kühe, Esel, Warzenschweine oder Geissen (zum Teil haben sie auch die Strasse überquert) gesehen. Gegen 16.00 Uhr auf dem Campingplatz Marang Hotel + Casino angekommen und dann im Restaurant feinen Fisch gegessen. 

Dienstag, 21. Oktober

Heute nochmals 500 km bis nach Kasane zur Chobe Safari Lodge wo wir 2 Nächte bleiben. Auf dem Weg das gleiche Bild aber zu den Tieren sind noch freilaufende Elefanten dazugekommen. Morgens um 9 bereits 29 Grad und um 16.00 Uhr 40 Grad.  In Nata noch den Tank gefüllt, die Beine vertreten und beim zurücklaufen Richtung WOMO haben uns  3 Kinder erwartet . Ich schnell 3 Schleckstengel gekauft und Wolfgang hat gerufen: Nun sind es 4 und 1 Minute später waren es dann 5. Also wieder zurück nochmals 2 Stengel gekauft. Unterwegs dann auf einem kleinen Rastplatz unter einem Baum Halt gemacht und Würstchen gekocht. In Kasane den Tank wieder gefüllt und gleich bei Spar nochmals eingekauft.  Auf dem traumhaft gelegenen Campingplatz direkt am Fluss laufen Warzenschweine frei herum und haben uns begrüsst. Dann ein Plätzchen  gesucht und die dazu passende Steckdose um die Klimaanlage in Betrieb zu nehmen. Leider kein Strom und im WOMO wurde es immer heisser. 4 verschiedene Angestellte darüber informiert und abends kamen dann 2 Elektriker. Alles super, Stromlämpchen brennt. 2 kalte Bier zur Belohnung. Klimaanlage eingeschaltet und nach 2 Minuten war der Strom wieder weg.  Also nochmals reklamiert und sie haben dann ein Kabel ersetzt.

Mittwoch, 22. Oktober

Um 5 Uhr Tagwacht und dann auf zur 3-stündigen Safari. Es hat uns so etwas von durchgeschüttelt, da die Wege im Nationalpark aus Sand und Steinen bestand. Eigentlich nicht’s neues gesehen ausser einem Löwen, der aber weit weg unter einem Busch lag (nur mit dem Feldstecher sichtbar) und vielen bunten Vögeln. Zurück auf dem Camping gleich Badehose angezogen zum Pool, herrlich geschwommen und die Körpertemperatur um gefühlte 10° gesenkt. Am Nachmittag dann eine Boot-Safari auf dem Chobe River unternommen. Das war der absolute Hammer. Krokodile, Hippo’s, Elefanten, Maribus und Fischadler aus nächster Nähe beobachtet. Nach dem Nachtessen todmüde ins Bett gefallen. Was für ein Tag !!