Donnerstag, 23. Oktober

Heute wird die Grenze nach Simbabwe Richtung Victoria Falls überquert. Eigentlich waren für denGrenzübertritt 3 - 4 Stunden geplant. Deshalb sind wir am Morgen um 7 Uhr gleich losgefahren. Hat nicht mal eine Stunde gedauert für die ganze Gruppe. York unser Reiseleiter hat gesagt, dass dies eine Premiere sei. Nach ca. 2 km eine Polizeikontrolle. Warnblinker an, Licht an und der mürrische Beamte rund ums WOMO gelaufen. Unsere Nummernschildbeleuchtung funktionierte nicht und gleich eine Busse kassiert. 20 US Dollar. Dann noch 60 km bis auf den Campingplatz und schon standen 2 Männer am WOMO und haben uns gefragt, ob sie unsere Wäsche waschen sollen. Klar doch. Sofort die Betten abgezogen, die Frotte und Küchenwäsche bereitgestellt und sie sind dann los. Haben alles von Hand gewaschen und nach ca. 1 Stunde wieder gebracht. Wir haben zweischen den WOMO's Leinen gesspannt und die klatschnasse Wäsche aufgehängt. Sage und schreibe 5 Dollar gekostet.

Nach dem Wäscheaufhängen zurück zum WOMO, die Türe zugeknallt und meinen Finger "gottserbärmlich" eingeklemmt. War ne ziemlich blutige Angelegenheit. Liliane hat dann alles desinfiziert und verpflastet. Für das Nachtessen (bei immer noch fast 30 Grad) den Tisch schön gedeckt und fein grilliert. S'Büsi hat natürlich auch was bekommen. Zum Ausklang des Tages noch im Restaurant beim Pool einen Schlummi genommen.

Freitag, 24. Oktober

Um 6 Uhr heute morgen haben wir gedacht, dass einer ins WOMO einbrechen möchte. Leise aufgestanden und mal in der Dusche zum Fenster rausgeguckt. Auf dem Dach sind die Affen rumgerannt und mal auf den Baum, dann wieder aufs Dach. Frühgymnastik in Afrika. Später Treffpunkt an der Reception und dann gings in kleinen Bussen zum Flugplatz für den Viktoria Fall Rundflug. Zuerst auf die Waage, dann zahlen und anschliessend die Sicherheitsinstruktionen. Immer 5 Personen pro Hubschrauber, Kopfhörer mit Mikrofon aufgesetzt und los gings. War ein sehr eindrücklicher Flug. Die schönsten Bilder werden immer aus der Luft gemacht, genau wie im Fernsehen.

Nach einer Abkühlung im Pool mit dem Taxi über den Zambesi Drive vorbei an einem riesigen Baobab-Tree (Affenbrotbaum) zu den Fällen und diese noch zu Fuss erkundet. Der erste Europäer, der die Victoriafälle mit eigenen Augen sah, war der schottischeMissionar und Afrikareisende  David Livingstone. Nachdem er im Jahre 1851 Berichte über diesen Wasserfall gehört hatte, landete er vier Jahre später, am 16. November 1855 auf der kleinen Insel, die direkt an der Kante liegt, über die sich der Sambesi in die Tiefe stürzt, und die heute den Namen Livingstone-Insel trägt. Tief beeindruckt beschrieb er den Wasserfall als „das schönste, das er in Afrika je zu Gesicht bekam“ und nannte ihn Victoria Falls, zu Ehren der damaligen britischen Königin Victoria.

Nach dem Briefing sind wir Richtung Victroria Falls Hotel gelaufen. Wir wurden von Sea Bridge zum Nachtessen eigeladen. Ein fantastisches Buffet wurde geboten und musikalische Unterhaltung von Einheimischen haben den Abend zum Highlight germacht. So viele Erlebnisse an einem Tag!!