5. August 2015

Nachdem wir nun 4 Tage in Kusadasi verbracht haben und sich wie aus Zauberhand der Rotgoldring in einen Gelbgoldring verwandelt hat machen wir heute mal wieder auf Kultur und besuchen Ephesus.

6. August 2015

Wir fahren um 9.00 Uhr los, denn es werden immer viele Touristen erwartet obwohl heute Donnerstag keine Kreuzfahrtschiffe in Kusadasi anlegen (an einzelnen Tagen bis 5 Stück, d.h. ca.20‘000 Personen welche dann einen Ausflug ins nahe gelegene Ephesus machen).Wir werden auf den grossen Parkplatz eingewiesen und da wir uns geschworen haben, bei über 30 Grad keine Wanderungen bergauf zu unternehmen, nehmen wir ein Taxi (gleicher Preis wie der Shuttlebus) und fahren zum oberen Eingang. Wir holen uns einen Audioguide und erfahren viel Interessantes über diese alte Stadt. Es würde den Rahmen sprengen, hier über alles zu berichten. Lustig waren die öffentlichen Toiletten welche die Leute auch für den täglichen Tratsch aufgesucht haben. Wir schlendern die 3 km runter und plötzlich klingelt das Handy von Wolfgang. Anhand der Nummer wird ersichtlich, dass es die Versicherung ist, bei der wir den Schaden unserer Markise (siehe Text Campingplatz Gölbasi) angemeldet haben. Nachdem uns bereits 2-mal eine Dame angerufen hat, das erste Mal um den Hergang genau zu erfahren und das zweite Mal um nach diversen Abklärungen (Windstärke etc.) uns mitzuteilen, dass der Schaden übernommen werde, hat der heutige Anrufer (Herr Käppeli) uns mitgeteilt, der Schaden würde nicht übernommen. Obwohl wir bei jedem Telefonat darauf hingewiesen haben, dass wir uns immer noch in der Türkei befinden und sie uns doch bitte per Mail kontaktieren sollen, ist dies nicht geschehen. Da hat es Wolfgang mal kurz den „Nuggi usetätscht“ und er hat gefragt, ob bei der Versicherung überhaupt miteinander gesprochen würde und ihnen Inkompetenz und Dilletantismus vorgeworfen. Er war so sauer, und hat gleich gesagt: „Es ist immer das Gleiche und ich werde die Versicherung per sofort kündigen und ich habe auch keine Lust  mehr zu telefonieren.“ Ca. eine halbe Stunde später klingelt es wieder und Herr Käppeli meint: Die ganze Geschichte sei nicht mehr nachvollziehbar und die Dame könne sich auch nicht mehr genau an das Gespräch erinnern, aber nach Rücksprache mit seinem Chef wurde entschieden, die Kosten doch zu übernehmen und Schwupps, ein paar Minuten später wurde es doch tatsächlich per Mail bestätigt. Leider waren wir beide schon so richtig sauer und der Tag war gelaufen.

Wir fahren weiter zum Campingplatz Acar bei Foca, essen im Restaurant etwas Kleines und begeben uns ins klimatisierte WOMO. Am Abend sitzen wir am Strand und erleben einen wunderschönen Sonnenuntergang. Für uns gibt es sogar 2 Sonnen!!

7. August 2015

An der schönen Küstenstrasse fahren wir heute weiter nach Bergama. Da es seit 2 Jahren eine Seilbahn auf den Berg zur Akropolis gibt, fahren wir direkt zum Parkplatz davor. Wir bezahlen für die Fahrt umgerechnet 9 Euro und als wir einsteigen wollen, kommt ein Parkwächter und verlangt für das WOMO nochmals 7 Euro. PW's zahlen 1.70. Alles diskutieren nützt nichts. Die Fahrt ist kurz, dafür der Wind um so stärker. Beim Aussteigen werden wir sofort von diversen Händlern bedrängt. Wir wollen aber nichts kaufen und begeben uns Richtung Ruinen. Hier steht abermals eine Kasse und sie wollen nochmals 17 Euro Eintritt. Nein Danke!!! Wir trinken einen Cay, machen ein paar Fotos und fahren wieder runter. Reine Abzocke. Der Campingplatz am Ortseingang ist dafür sehr schön angelegt und wir parken unser WOMO unter Olivenbäumen und sind die einzigen Gäste. Im Restaurant steht für das Mittagessen ein riesiges Buffet bereit und für den Abend wird eine Hochzeitsgesellschaft mit 350 Personen erwartet und das Personal ist eifrig am dekorieren. Nach dem Essen schwimmen wir ein paar Längen im Pool und geniessen die Ruhe.