12. September

Wir übernachten wie bereits vor 4 Monaten auf dem Campingplatz in Lee Vining. Von dort geht es am Morgen den Tioga Pass (3'100 m) hoch in den Yosemite Nationalpark. Wir nehmen noch einen jungen Anhalter mit, der hier eine Woche wandern will. Nach diversen Fotostopps, fahren wir auf einem Loop durch Tunnels Richtung Wasserfälle. Wir finden noch einen Parkplatz und sehen ein Stück weiter vorne Rauchschwaden und es riecht stark nach verbrannt.  Wir laufen über kleine Brücken durch den Wald Richtung "Lower Yosemite Fall". Leider gibt es hier kein Wasser. Alles ist ausgetrocknet. Aber es gibt hier Rehe die sehr nahe kommen. Also geht es wieder zurück, vorbei an einer schönen Holzkirche und dann machen wir uns langsam auf den Rückweg. Eine riesige Autoschlange kommt uns entgegen. Unglaublich was hier für ein Verkehr herrscht. Unser Ziel Lake Tulloch liegt gerade mal auf 200 m und mir macht der Kreislauf etwas zu schaffen. Auch sind die Temperaturen bei fast 30 Grad. Da auch heute ein starker Wind bläst, verzichten wir auf ein Bad im See. Wir sind fast alleine auf dem Platz.

13. September

Wir verlängern hier noch eine Nacht und spazieren zum Staudamm welchen wir auch überqueren möchten. Nach ca. 2.5 km sind wir dort aber es gibt keine Möglichkeit um an den See zu gelangen. Alles ist Privatbesitz und Zutritt verboten. Dann laufen wir halt wieder zurück. Wieder begegnen wir einem Reh und auf dem Abendspaziergang einer riesigen Spinne. Am Abend werde ich noch von so einer bösen Wespe in die Fusssohle gestochen.

 

 

 

 

 

 

Wolfgang der "Rehflüsterer"

14. September

Ohne festes Ziel fahren wir über Stockton und vorbei an riesigen Obst- und Haselnussplantagen bis nach Rio Vista. Dort checken wir auf dem Duck Island RV Park ein. Es gibt noch 2 Plätze zur Auswahl und wir fragen wo die Sanitäranlagen sind. Gibt es nicht. Keine Duschen und keine Toiletten. OK, wir haben ja alles an Bord. Der Platz liegt direkt am Sacramento River. Zuerst mal Kaffee und Apfelkuchen und dann kommt der grosse Bagger und fängt genau vor unserem WOMO an, die Wiese aufzugraben. Nach einer Stunde haben wir genug, ziehen unsere Wanderschuhe an und laufen am Fluss entlang und über die grosse Brücke in den Ort, wo wir uns bei Mc Donalds einen Burger reinhauen. Hin und zurück 6 km. Als wir wieder auf dem Platz sind, ist es schön ruhig aber eine Stunde später müssen wir schnell alles einräumen denn es beginnt zu stürmen. Der Sturm hält die ganze Nacht an.