20. September

Der Küste entlang geht's heute nach San Francisco. Da wir einen Tag früher als geplant die Stadt erreichen, wollen wir auf dem Lowe's Parkplatz übernachten. Wir überqueren die Golden Gate Brücke, welche zum Teil im Nebel liegt. Beim Lowe's finden wir nur eine Tiefgarage und so fahren wir weiter und fragen auf dem Candlestick RV Park ob wir eine Nacht früher einen Platz bekommen. Dies ist kein Problem. Der Preis pro Nacht hier beträgt inkl. Tax stolze 97 US Dollar und wir bleiben hier 4 Nächte. Am Nachmittag studieren wir mal die Karte, wo wir am Samstag an der Küste nach Los Angeles übernachten wollen. Da am Wochenende immer viel los ist, wollen wir einen Platz reservieren. An 3 Orten ist bereits alles ausgebucht und auf dem KOA in der nähe von Santa Cruz wollen die doch tatsächlich 126 Dollar. Die sind doch wirklich nicht mehr ganz sauber!!! Nein Danke. Wir finden noch einen Platz in Felton zu einem einigermassen anständigen Preis.

21. September

Am Morgen geht es mit dem Shuttle Bus in die Stadt. In China Town steigen wir aus und laufen bis zu den Piers. Am Pier 39 besuchen wir die Seelöwen. Erstaunlicherweise sind es nicht viele. Beim letzten Besuch vor 15 Jahren waren sämtliche Flosse belegt. Nach einem Cappuccino geht es ein Stück zurück wo wir eine Cablecarfahrt zur Market Street unternehmen. Nach dem Mittagessen spazieren wir durch den Finanz Distrikt und um 18.00 Uhr werden wir vom Shuttle zurück zum Campingplatz gebracht.

Auf der Plattform werden die Wagen gedreht

Das berüchtigte Gefängnis Alcatraz wo man sagt, dass es keiner geschafft auszubrechen. Aber einer hat es doch geschafft!!!!

22. September

Am frühen Nachmittag trudeln langsam die Teilnehmer der Seabridge Tour auf dem Campingplatz ein. Als erstes kommen Liesel und Jochen, das sind Freunde von Manfred und Renate, welche mit uns die Panamericana gefahren sind. Dann stellen sich noch Rositta und Oskar vor, die auch aus Chur kommen und meinen Bruder kennen. Und Last but not least sind bei der Gruppe Eva und Manfred die wir auf der Reise "Südliches Afrika" kennengelernt haben. Um 16.00 Uhr holt uns der Shuttle ab und wir laufen mit der Gruppe kreuz und quer durch China Town, besuchen eine sehr kleine Glückskeksfabrik und auch noch das Cable Car Museum. Wir laufen durch das Drachentor in das alte ursprüngliche China Town. Danach essen wir ganz hervorragend beim Chinesen und gegen 21.00 Uhr sind wir wieder auf dem Campingplatz.

23. September

Seit Wochen zum ersten mal wieder den Wecker stellen. Um 7 Uhr aufstehen und um 8 Uhr werden wir abgeholt zur Stadtrundfahrt. Unser erstes Ziel ist die Cablecar Bahn. Wir müssen einige Zeit anstehen, um mit der Gruppe in einen Wagen zu können. Der Gripman, der die Karten kontrolliert, ist ein cooler Typ. Wir fahren bis zur Endstation Fishermans Wharf, wo wir 4 Stunden Zeit haben, alleine die Gegend zu erkunden. Da wir das meiste schon kennen, schlagen wir die Zeit mehr oder weniger sinnvoll um. Wir besuchen das Mechanic Museum, wo sehr viele Automaten aufgestellt sind, die mit 1/4 Dollar gefüttert werden müssen. Anschliessend noch was kleines essen im Hardrock Cafe dann ist die Zeit auch schon fast um. Wir werden mit einem anderen Bus abgeholt von unserem Guide Anita. Ein verrücktes Huhn, aber sehr kompetent. Sie weiss schlichtweg alles über San Francisco. Zuerst fahren wir zur Lombard Street, die kürzeste Strasse mit den meisten Kurven. Wir müssen ziemlich steil nach oben laufen. Anschliessend geht's Stop and Go über die Golden Gate Bridge und von dort den Berg hoch. Wir haben eine traumhaft schöne Aussicht auf die Skyline und die Brücke. Noch durch Sausalito und dann langsam wieder durch die Stadt zurück auf den Übernachtungsplatz. Da wir so toll von der Gruppe aufgenommen wurden, spendieren wir noch einen Apéro, verabschieden uns von der Gruppe und sitzen danach noch bis 23.00 bei Marion und Uwe im WOMO und tauschen Erinnerungen von unserer geneinsamen Reise aus. Danach fallen wir todmüde ins Bett. Fazit: Es war schön, 2 Tage wieder mal in einer angenehmen Runde zu verbringen, wir werden aber die Unabhängigkeit auch wieder geniessen.