3. Dezember

Wir erreichen am Mittag Florida bei angenehmen 20 Grad. Unser erster Halt ist in St. Augustine wo wir gleich mal einen ausgedehnten Strandspaziergang machen.

Hier gab's mal Balkone bevor der Hurrikan vorbeizog.

4. Dezember

Nachdem ich am Morgen 3 Stunden die Toilette gehütet habe, fahren wir doch noch in die Altstadt St. Augustins, welches einen schönen alten Stadtkern mit Kopfsteinpflastersteinen hat und vielen restaurieren Häusern, die teilweise noch aus der spanischen Kolonialzeit stammen. Wir finden einen grossen Parkplatz für Busse wo wir auch unser WOMO gratis abstellen können und laufen nach dem Besuch des Visitor Centers als erstes zum Castillo de San Marcos. Das Fort wurde aus zerbrechlichem Naturkalkstein erbaut. Da man noch keine Erfahrung über die Festigkeit dieses Steines hatte, baute man eine fast 6 m dicke Außenwand zur Küste. Diese überstand in der Folge tatsächlich diverse Attacken der Briten. 1740, bei einer einmonatigen britischen Kanonade, prallten die meisten Kugeln zur allgemeinen Verblüffung fast wirkungslos ab. Am Wochenende werden die Kanonen von 10.30 - 15.30 Uhr stündlich abgeschossen. Wir besichtigen zuerst die Anlage und warten anschliessend auf der Mauer auf die Zeremonie.

 

 

Ich warte so gespannt mit dem Fotoapparat auf den Knall und will unbedingt ein Foto von der rauchenden Kanone. Leider habe ich mich beim Knall so erschreckt, dass meine Arme in die Höhe geschnellt sind, dass nur noch der Himmel zu sehen ist.

Wir schlendern durch das alte Stadttor in die George Street wo gleich am Anfang das älteste Holt Schulhaus steht. Es gibt viele tolle Geschäfte und Hinterhöfe und wir wollen noch das älteste Haus von Florida besichtigen. Anschliessend geht's noch zum "Ripley's Believe It or Not" Museum. Es ist ein Kuriositäten Museum das es weltweit mehrere male gibt. 20 in Amerika und weitere 20 im Rest der Welt.

5. / 6. Dezember

Am Vormittag machen wir nochmals einen langen Strandspaziergang und staunen über die Verwüstung des Hurrikans. Danach geht's weiter der Küste entlang bis Ormond. Dort auf dem Coral Sands RV Park mit Hotel checken wir für 2 Nächte ein. Der Ort gibt nichts her, nur hohe Appartementhäuser. Die Markise wird rausgedreht und Tisch und Stühle bereit gemacht. Es gibt hier auch einen beheizten Pool zur Mitbenützung. Der Wind ist aber so stark, dass es keinen Spass macht. Da auch wir aus Erfahrung klüger geworden sind, wird sicherheitshalber bevor wir ins Bett gehen die Markise wieder eingezogen. Das WOMO wird so richtig durchgeschüttelt und auch am Morgen ist es nicht besser. So gegen Mittag wollen wir zum Strandspaziergang aufbrechen aber der fällt im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Es fängt an zu donnern und dann schüttet es fast 2 Stunden lang. Erst am Nachmittag können wir dann zum Italiener laufen und uns eine Calzone genehmigen. Da Wolfgang bereits 3 mal im Kennedy Space Center war und es mich nicht so interessiert und wir auch die Parks in Orlando zur genüge besucht haben, entschliessen wir uns, die Atlantikküste zu verlassen und morgen ins Landesinnere zu fahren