Der Winter ist vorbei. Vor 2 Tagen um diese Zeit noch minus 2 Grad und heute Morgen plus 20 !!!!

Der Himmel ist ziemlich bewölkt und wir machen uns auf den Weg nach New Orleans. Wir verlassen Alabama, durchqueren Mississippi und erreichen am Nachmittag New Orleans in Louisiana. Ca. 6 km vor dem Ziel fängt es an zu schütten. Wir checken auf dem KOA Campground ein und buchen gleich den kostenlosen Shuttle, der uns morgen in die Stadt fahren soll. Wir richten uns ein und sehen, dass der Kühlschrank blinkt und die Fehlermeldung 9 erscheint. Also wird das Handbuch zur Hand genommen und bei dieser Fehlermeldung muss der Hersteller kontaktiert werden. Ja super!!! Wir versuchen über Batterie, Strom oder Gas, aber nichts funktioniert. Dann fragen wir halt das Internet. Dort finden wir ein paar Ratschläge und nach aus- und wieder einschalten der Stromversorgung funktioniert es wieder.

12. Januar

Pünktlich um 9.00 Uhr startet der Shuttle Richtung City. Die Fahrt dauert 45 Minuten. Als erstes laufen wir kreuz und quer durch das French Quarter. In diesem ältesten Viertel schlägt das Herz der Stadt, die gerne Big Easy genannt wird. Das French Quarter ist eigentlich ein Spanish Quarter, denn als es nach dem großen Brand von 1788 wieder aufgebaut wurde, befand sich New Orleans in spanischem Besitz. Viele Stilelemente der französischen Zeit davor blieben jedoch erhalten bzw. wurden restauriert, vor allem die schmiedeeisernen, oft reich verzierten Balkon- und Arkadengitter im ersten und zweiten Stock der Gebäude. Sie sind typisch für die Altstadt, ebenso wie der Jazz und Blues, der überall auf den Straßen gespielt wird. Wir folgen der St. Ann Street bis zum Louis Armstrong Park, in dem der berühmteste Sohn der Stadt mit einer Statue geehrt wurde.

Am Nachmittag unternehmen wir eine 2 1/2 stündige Fahrt mit der Creole Queen, einem der größten traditionellen Schaufelraddampfer auf dem Mississippi. Wir machen einen kurzen Stopp beim Chalmette Battlefield. Das Wetter hält sich zum Glück. Kurz vor 18.00 Uhr holt uns der Shuttle wieder ab. Wir haben heute sämtliche Schrittrekorde mit 20'270 Schritten gebrochen. Dementsprechend fallen wir früh ins Bett.

 

Man sieht nur noch kleine Überreste des Hurrikan "Katrina" welcher 2005 grossen Schaden anrichtete. Es gab über 1'200 Tote und die Schadens-summe betrug 108 Mrd. Dollar.