14. Januar

Nach einem Ruhetag geht es heute bei dichtem Nebel weiter nach Lake Charles. Die ersten hundert Kilometer sehen wir nichts von der Landschaft wegen dem Nebel und danach, als sich der Nebel lichtet, gibt es landschaftlich nichts erwähnenswertes zu sehen. Alles ist braun, zum teil überschwemmt und die Orte recht trostlos. Den ersten RV Park den wir im Navi eingegeben haben, existiert gar nicht. Kein Problem, 15 km weiter gibt es noch einen "Good Sam". Dort bekommen wir noch den letzten freien Platz. Wir können noch schön draussen sitzen, denn die Temperaturen steigen auf 25 Grad und der Himmel ist fast wolkenlos.

 

15. Januar

Das Wetter bietet heute so ziemlich alles. Wir fahren los bei Nebel, dann regnet es, und zwischendurch scheint auch schon mal die Sonne. Vorbei geht es an riesigen Ölraffinerien und ansonsten ist alles flach. Wir umfahren Houston, die viertgrösste Stadt der USA.  Nach 365 km erreichen wir unser heutiges Ziel den Thousand Trails Park. Der Wind bläst wie verrückt, aber nach 4 Stunden Fahrt machen wir doch noch  einen langen Spaziergang.

Es stürmt und schüttet die ganze Nacht. Am Morgen besuchen uns noch die Rehe bevor es weitergeht.

16. Januar

Während der ganzen Fahrt regnet es und wir erreichen San Antonio noch vor dem Mittag. Wir checken auf dem KOA Platz ein und nach 1 Stunde wird das Wetter besser. Gleich vor dem Platz befindet sich die Haltestelle des Linienbusses und wir fahren in die Stadt. San Antonio ist die älteste Stadt in Texas und eine der schönsten Metropolen des Landes. 1718 bauten Franziskaner die Missionsstation San António de Valero, jenes Gebäude, das heute gemeinhin als das Alamo bekannt ist. Die Mission von Alamo gilt als nationales Heiligtum der Texaner. Der River Walk ist eine durch das Stadtzentrum führende Flusspromenade entlang des San Antonio River, im Kern gute fünf Kilometer lang, gesäumt von subtropischer Vegetation, Cafés und Boutiquen. Der Bau der Promenade geht auf die 1920er und 30er Jahre zurück, zuerst aus Gründen der Flussregulierung, dann zur Zeit der Weltwirtschaftskrise zum Zweck der Verschönerung sowie gleichzeitig als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.

Zurück auf dem Platz hören wir plötzlich schweizerdeutsch und es stehen Annemarie und Albrecht aus St. Gallen-Kappel vor unserem WOMO. Wir trinken zusammen feinen Nespresso und anschliessend noch eine Flasche Wein und erzählen uns gegenseitig unsere Reiseerlebnisse.  Dank den noch angenehmen Temperaturen können wir bis 22.00 Uhr draussen sitzen. War wieder mal ein sehr interessanter Abend. Danke euch Beiden für die tollen Geschichten.